Fiktives Interview II: "Was machen Sie eigentlich?"

©2015 Andrea Tiefel (Lesung Café Jasmin, Frankfurt-Fechenheim)

Womit ich mich beschäftige:

Neben Aufzucht und Hege der Brut reite ich früh morgens um die weitläufigen Ländereien rund um das Reihenendhaus und sehe nach, ob die Zäune repariert werden müssen. Meine Jagdhunde jagen schon mal voraus. Seit Ende 2005 bin ich an einer Universität im Ruhrgebiet als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt. 2015 mache ich allerdings eine kreative Pause.

Seit meinem Studium bin/war ich im weitesten Sinne in der Erwachsenenbildung freiberuflich und festangestellt tätig. Es macht mir Spaß, Menschen darin zu unterstützen, ihre Kompetenzen zu erweitern (zum Beispiel Lehrende oder Mitarbeiter/innen, die ich bei ihrer Arbeit begleite). Neben all dem Beraten, Konzipieren, Fortbilden, Coachen, Präsentieren und Moderieren gehört hier natürlich auch schon das Schreiben dazu: Nur sind die Textsorten weniger literarisch… Aber auch Seminarhandbücher, Vorträge, Aufsätze, Berichte und Checklisten können nicht nur funktionell, sondern auch spannend sein. Aber jetzt widme ich mich seit Mitte 2011 (endlich und erst einmal) einer anderen Art von Fiktion.

Worin ich aufgehe:

Schreiben, bloggen, vorlesen, moderieren.

Was mich antreibt:

1. Meine beiden Kinder - ein steter Quell der Freude, die zwei Jungs. (Na ja, meistens jedenfalls). Zumindest treiben sie mich morgens schon mal zu rechtschaffener Zeit aus dem Bett und schubsen mich in den Alltag.

2. Freundinnen und Freunde, Arbeitskolleginnen und meine Doktormama, deren vereinte Tritte Buchstaben aufs virtuelle Papier zauber(te)n.

3. Menschen, denen gefällt, was ich schreibe und vorlese.